Die Bergakademie Freiberg ist eine moderne Technische Universität mit einer langjährigen Tradition, die einen festen Platz in der deutschen Hochschul- und Forschungslandschaft einnimmt. Einen wesentlichen Schwerpunkt in Lehre und Forschung bilden geschlossene Stoffkreisläufe. Die dafür erforderlichen Wissenschaftsdisziplinen sind in Freiberg etabliert, angefangen bei der Suche, Erkundung und Gewinnung von Rohstoffen, fortgeführt über die Verarbeitung und Fertigung bis hin zu Recycling und umweltgerechter Entsorgung.
Auch die traditionellen Ausbildungsrichtungen wie Geotechnik und Bergbau, Metallurgie und Werkstoffwissenschaft oder Geowissenschaften haben infolge der Nutzung der Automatisierungstechnik, Informatik und Betriebswirtschaftslehre an Attraktivität gewonnen und sich gleichzeitig neuen Gebieten zugewandt, z. B. der Umweltsanierung, der Umwelttechnik, der Umweltgeochemie, dem Tunnelbau, dem kommunalen Tiefbau, der Wasserwirtschaft, der Deponietechnik, der Einkristallzüchtung etc.
Derzeit studieren an der TU Bergakademie Freiberg etwa 3.000 Studenten, darunter ca. 400 Ausländer aus 68 Staaten. Gerade in dieser Überschaubarkeit liegen die Vorteile der Freiberger Universität. Hier gibt es keine überfüllten Hörsäle. Die Studenten haben enge Kontakte zu Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern, wodurch eine besonders kreative Studienatmosphäre herrscht. Jeder Student hat seinen Labor- bzw. Arbeitsplatz. Hier gibt es beste Voraussetzungen, das Studium in der Regelstudienzeit zu absolvieren.
Die Bergakademie Freiberg war die erste montanistische Hochschule der Welt. Ihre Gründung im Jahre 1765 war auf das engste mit dem Silbererzbergbau im sächsischen Erzgebirge verbunden. Daraus resultiert von Anfang an eine enge Verbindung von Lehre, Forschung und Praxis. Berühmte Wissenschaftler wirkten an der Bergakademie. Die bekanntesten sind Clemens Winkler, der Entdecker des Germaniums, Abraham Gottlob Werner, Mitbegründer der Mineralogie und Geologie, Gustav Zeuner, ein bedeutender Maschinenbauer und Hochschulorganisator, Adolf Ledebur, der Vater der Eisenhüttenkunde, Karl Kegel, der Nestor der Braunkohlenbrikettiertechnik, und Erich Rammler, der Verfahrenstechniker der Braunkohlenveredelung. Sie begründeten und festigten den internationalen Ruf der Bergakademie und zogen Studenten aus vielen Ländern an.
Insgesamt bietet die TU Bergakademie Freiberg - die Alma mater freibergensis - ihren Studenten eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung an einer international geschätzten Technischen Universität, verbunden mit einer Fülle von Möglichkeiten zum Kennenlernen kulturhistorischer Stätten und reizvoller Landschaftsgebiete Sachsens.
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