Zwar befindet sich das emissionsfreie Elektroauto noch in der Entwicklungs- und Verbesserungsphase, doch gerade das ist für eine internationale Zittauer Studierendengruppe Antrieb, die Oberlausitz frühzeitig als eine Wirtschaftsregion zu profilieren, in der eine zentrale Zukunftstechnologie der mobilen Gesellschaft beheimatet ist. Sie möchten Netzwerke der E-Auto-Technologie knüpfen, in der sich Oberlausitzer Mittelständler, Politiker und Interessierte zusammen finden, um für künftige Investoren bei E-Auto-Projekten gute Argumente liefern zu können, mit Unternehmen aus dem Ideenland Oberlausitz zu kooperieren. Dabei ist der Tankstellenbesitzer als Projektpartner einer künftigen Ladestation ebenso willkommen wie ein Anlagenhersteller als potentieller Zulieferer bestimmter Komponenten.
Koordiniert wird das fünfzehnköpfige Projektteam mit Studierenden aus Deutschland, Polen, Russland, der Ukraine und Kasachstan durch Professor
Peter E. Harland, der die Stiftungs-Juniorprofessur für Innovationsmanagement und Entrepreneurship am IHI Zittau innehat.
Im Herbst soll es einen ersten Workshop der im Projekt engagierten Unternehmen geben, bis dahin ist man noch auf Partnersuche. Interessenten können sich mit dem Projektteam unter der Mailadresse
info@elektroauto-oberlausitz.de in Verbindung setzen. Übrigens bleibt die Suche nicht an den deutschen Landesgrenzen stehen: Auch Unternehmen im benachbarten polnischen Niederschlesien oder dem Gebiet Liberec sind herzlich ins Netzwerk „Elektroauto“ eingeladen.