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TU-DresdenIHI-Zittau
 
 

IHI Zittau - Werkstatt europäischen Denkens

 
 

Aktuelles

 
 

 

Neuer Fachschaftsrat des IHI Zittau gewählt

Mit der Eingliederung des IHI Zittau als Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung der TU Dresden wurden alle vorigen Gremien, also auch der StuRa des IHI Zittau aufgelöst. Um studentische Belange weiterhin vor Ort vertreten zu können, fanden nun Wahlen zur Bildung eines Fachschaftsrates am IHI Zittau statt. Folgende Kandidaten wurden gewählt (alphabetisch nach Familiennamen):
Dominik Beyers (BE12)
Andreas Bulcsu (PM12)
Jörg Fengler (PM12)
Katharina Geitner (BE12)
Anja Heuschkel (BE12)
Sven Mauer (IM12)
Imke Riechen (BE12)
René Schieritz (Biotech)
Dana Sebastian (Biotech)
 

 

Umweltmanagement-Kompetenz made in Zittau jetzt von Hochschulen in vier Ländern Mittel- und Osteuropas sowie Zentralasiens nutzbar

Die polnischsprachige Fassung des einschlägigen Lehrwerks von IHI-Professor Kramer ergänzt das bisherige Sprachensortiment Deutsch, Russisch und Ukrainisch

Das Vorwort ist von Siegmar Gabriel. „Das ist aber kein aktuelles parteipolitisches Wahlkampf-Statement“, lacht BWL-Professor Matthias Kramer vom Internationalen Hochschulinstitut (IHI) Zittau. Als die viersprachige Publikationsreihe 2009 im Rahmen des Beratungshilfeprogramms für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas sowie Zentralasiens geplant wurde, war Gabriel vielmehr Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit – und somit Haupt-Auftraggeber des Werkes unter der Herausgeberschaft Kramers.
2010 (die Große Koalition war mittlerweile ebenso Geschichte wie ihr Umweltminister Gabriel) erschien dann, u. a. unterstützt durch die Ostsächsische Sparkasse Dresden und die Landesstiftung Natur und Umwelt (LANU), die deutsche Fassung „Integratives Umweltmanagement“, mittlerweile ein Standardwerk für die Umweltorientierung in der Betriebswirtschaftslehre.
Schaut man ins Autorenverzeichnis, offenbart sich die interdisziplinäre Besonderheit des IHI Zittau, das mittlerweile als Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung Teil der Exzellenz-Universität Dresden geworden ist: Gleich Kapitel I „Umweltwissenschaftliche Grundlagen“ stammt, sicher eher ungewöhnlich für ein BWL-Lehrbuch, aus der Feder von Dr. Christina Seidler vom IHI-Department Bio- und Umweltwissenschaften. Neben ihren Departments-Kollegen Professor Martin Hofrichter, Dr. Stefan Fränzle und Dr. Gernot Kayser finden sich aber natürlich auch wirtschaftswissenschaftliche IHI-Mitarbeiter wie Dr. Jana Brauweiler, Dr. Liane Möller oder Dr. Peggy Sommer unter den Autoren. „Die interdisziplinäre Ausrichtung dieses BWL-Buches stellte eine wesentliche Bedingung und auch Einzigartigkeit dar, was mich als Herausgeber in besonderer Weise motiviert, aber auch gefordert hat“, so Prof. Kramer.
Und dass 2011 dann eine russische, 2012 eine ukrainische und jetzt eine polnische Ausgabe folgten, zeigt den anderen „Markenkern“ des IHI Zittau und erklärt, warum sich das Bundesumweltministerium gerade diese kleine Forschungseinrichtung zum Projektpartner gewählt hat: Die intensive Kooperation mit Partnerhochschulen in Almaty (Kasachstan), Drohobycz (Ukraine) und Częstochowa/Tschenstochau (Polen) macht’s möglich. „So eine klare Ausrichtung auf unsere östlichen akademischen Nachbarn wird man in der deutschen Hochschullandschaft sicher lange suchen müssen“, zeigt sich Kramer überzeugt.
Inhaltlich richtet sich das Werk nicht nur an Studierende, sondern auch an Praktiker, wie Kramer betont: „Neben Grundlagenwissen stehen Fallstudien im Vordergrund. Wir wollen über die akademische Ausbildung der Management-Eliten Mittel- und Osteuropas sowie Zentralasien auch ganz klar die wirtschaftliche Praxis dieser Märkte ökologisch beeinflussen und nicht nur allgemeine Theorien verbreiten.“ Auch das - ein IHI-Markenzeichen, denkt man an andere Zittauer Themen wie Wirtschaftsethik und Projektmanagement.
 
 

Urin ist ein wertvoller Rohstoff!

Prof. Chris Buckley von der Universität Kwazulu-Natal (Südafrika) stellte in einem amüsanten Gastvortrag spannende Fragen zur Abwasserwirtschaft

Ist das an ein zentrales Abwassersystem angeschlossene WC wirklich ein gutes Modell für zunehmend zersiedelte Räume? Chris Buckley stellte diese an Grundwerte unserer zivilisatorischen Überzeugungen rührende Frage bei einem Gastvortrag am IHI Zittau am 16. Januar 2013. Am Beispiel der südafrikanischen Großstadt Durban zeigte Prof. Buckley die Probleme, die der Anspruch bereitet, die urbane Verdichtung einzelner Wohnhütten und wild wachsender Stadtrandsiedlungen an eine hygienisch und technisch ausreichende Wasser- und Toilettenversorgung anzuschließen. Politisch motiviertes Ignorieren dieser Siedlungen sei auch keine Lösung, denn, so Buckley, die Bewohner dieser Siedlungen pendeln zur Arbeit ins Stadtzentrum: „Sie könnten es sein, die dein Glas im Pub gespült haben oder dir den Burger servieren. Und Bakterien und Viren kennen keine Klassen- und Einkommensschranken!“ Zur Lösung des Problems entwickelt eine Forschergruppe um Buckley dezentrale Sanitärsysteme, die mit einem eng begrenzten Wasservorrat auskommen und die in den Abwässern enthaltenen Nährstoffe für lokale Landwirtschaft und Rohstoffhandel nutzbar machen, anstatt sie wie bisher zu entsorgen. Denn, so Buckley: „Das Phosphat in unserem Urin, das wir jetzt noch als Schmutzstoff ins Abwasser spülen, werden wir in ein paar Jahren als wertvollen Rohstoff schätzen!“ Sicher ging mancher Zuhörer nicht nur amüsiert sondern auch nachdenklich aus Buckleys Vortrag, bei dem das Wort „Shit“ ganz wissenschaftlich ausgiebig in den Mund genommen werden durfte…
 
 
 
 
 

 

 

 

IHI-Doktoranden präsentieren bei Konferenz zum "Internationalen Management" zusammen mit Stars der Szene

Großer Erfolg für Yvonne Sefrin, Markus Dittfeld und Arkadiusz Rał-Trębacz: Die Thesen der drei Doktoranden des IHI-Professors Dr. Stefan Eckert (Internationales Management) wurden auf der 38. Jahrestagung der European International Business Academy (EIBA), die vom 7. bis 9. Dezember 2012 in Brighton (England) stattfand, in der obersten Kategorie, den sogenannten "competitive papers" akzeptiert. Damit konnten die drei jungen WissenschaftlerInnen gemeinsam mit den Top-Namen der Branche auftreten: Alan Rugman (der u.a. in Oxford und Harvard lehrte) moderierte diesen Konferenz-Abschnitt, in dem außerdem Peter Buckley und Mark Casson Thesenpapiere vorstellten. "Damit wird das außergewöhnlich hohe Qualitätsniveau unserer Forschung in diesem Bereich deutlich", freut sich Professor Eckert.
 
 
 
 
 
Alan Rugman moderiert die Diskussion zum Beitrag von Yvonne Sefrin und Arkadiusz Rał-Trębacz

 

 

 

 

IHI-Studierende diskutieren mit Dr. Oetker-Manager über Nachhaltigkeit

Dass sich vielbeschäftigte Top-Manager über drei Stunden Zeit zur Diskussion mit Studierenden um durchaus knifflige Themen nehmen, ist sicher kein Normalfall. Am Mittwoch, 12. Dezember 2012, ließ sich dennoch Roland Kuhnke, Umweltbeauftragter der weltweit agierenden Dr. Oetker Nahrungsmittel KG, ausgiebig per Videokonferenz vom Firmensitz in Bielefeld aus von Studierenden der Fächer „Business Ethics“, „Projektmanagement“ und „Internationales Management“ in Zittau zum nachhaltigen und fairen Umgang mit Ressourcen, Mitarbeitern und Kunden ausfragen und gab offene und engagierte Antworten, ohne sich hinter eine abstrakte Geschäftsraison zurückzuziehen. Sicher eine „nachhaltige“ Sternstunde im Studium am IHI Zittau...
 
 

Erstsemester-Party des StuRa in der "Dezibar"

Projektteam METIS bedankt sich bei Umfrageteilnehmern mit Gutscheinen

Am 18. Oktober 2012 lud der Studentenrat des IHI Zittau zur Semester-Auftaktsparty ein. Nach einer 1,5-stündigen Stadtführung durch Zittau haben sich die Studierenden der neuen und älteren Semester zahlreich in der Dezibar eingefunden.
Die Studierenden der zweiten Semester haben im Sommersemester 2012 an einer Evaluation ihrer Lehrveranstaltungen teilgenommen, welche Bestandteil des METIS-Projektes, ein Projekt zur Messung und Verbesserung der Studienzufriedenheit am IHI, ist.
Unter den Teilnehmenden an der Befragung wurden 4 Bücher-Gutscheine im Wert von je 25 € für die Buchhandlung „Buchkrone am Markt“ in Zittau sowie 5 Gutscheine im Wert von je 10 € für die „Büroklammer Zittau“ verlost.
Im Rahmen der Auftakt-Party wurden nun die Gewinner bekannt gegeben. Die Gutscheine wurden dankend angenommen. Sowohl die Studierenden als auch die regionalen Geschäfte haben sich über die Gutschein-Aktion gefreut. Für die folgenden Befragungen sind ähnliche Anreize für die Teilnehmer geplant.
Wir freuen uns über rege Teilnahme an weiteren Evaluationen, Euer METIS-Projektteam!
 
 
 
 
 

 

 

 

 

Professor Michael Aßländer vertritt IHI Zittau beim 1. Welt-Antikorruptionsforum in Amman

Am 24. und 25. September fand in der Jordanischen Hauptstadt Amman das 1. Welt-Antikorruptionsforum statt. Unter den knapp 1.000 Teilnehmern aus aller Welt durfte die wirtschaftsethische Kompetenz des kleinen IHI Zittau natürlich nicht fehlen: Professor Michael Aßländer vertrat in Amman Zittau und das European Business Ethics Network (EBEN) bei einer Podiumsdiskussion zum Thema "Die Rolle von wissenschaftlichen Einrichtungen beim Aufspüren von Korruption.
 
 

 

Das IHI Zittau wird Teil der Exzellenz-Universität Dresden

Bei seiner Plenarsitzung am 26. September 2012 hat der Sächsische Landtag das neue Hochschulfreiheitsgesetz beschlossen – und mit ihm die Eingliederung des IHI Zittau in die TU Dresden zum Jahresanfang 2013 als eine "Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung", die u.a. eigenständig Studiengänge durchführen soll.
Das Rektorat des IHI Zittau versteht diesen Beschluss bei allen Risiken, die angesichts der ungleichen Größenverhältnisse von IHI Zittau und TU Dresden zu bedenken sind, als eine ehrenvolle Herausforderung und eine keineswegs selbstverständliche Anerkennung unserer bisherigen Arbeit in Lehre und Forschung. Damit wir - und damit auch die gesamte Region - künftig als ein besonderer Baustein der TU Dresden mit in der Top-Liga der Deutschen Hochschulen sichtbar werden, bereiten wir derzeit engagiert die künftige Rolle des IHI Zittau unter den neuen Dachstrukturen vor. Dabei spielt unsere Expertise in Sachen Mittel- /Osteuropa sicher ebenso eine bedeutende Rolle wie unser Modell einer kleinen, multikulturellen Graduierten-Schule, die ihre Leistungen in vielfältigen Netzwerkbeziehungen organisiert. Hierbei spielen alle Mitglieder unserer Hochschule eine tragende Rolle: Forschende, Lehrende, Verwaltung, und Studierende. Die traditionell hohe Identifizierung aller Beteiligten mit dem IHI Zittau ist ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor.
Für die Studierenden am IHI Zittau sind mit diesem Anschluss übrigens keine Nachteile oder ungünstigen Veränderungen verbunden, im Gegenteil: Das IHI Zittau wird am Standort Zittau die bestehenden Studiengänge und Promotionsprogramme weiter in eigener Verantwortung durchführen und strategisch sinnvoll um das Themengebiet der Biodiversität ergänzen. In vielen Fällen werden die Angebote der TU Dresden als eine attraktive Ergänzung genutzt werden können - denn auch wir sind ab dem 1.1.2013 die TU Dresden. Ihnen winkt daher nun auch die Aussicht auf eine Urkunde des IHI Zittau mit dem zusätzlichen Renomee der einzigen Exzellenz-Universität in den neuen Bundesländern.
Alles in allem dürfen wir also durchaus optimistisch in die Zukunft blicken, wenn wir unsere gewachsenen Stärken weiter pflegen und effektiv in die neuen Dachstrukturen einbringen. Arbeiten Sie dabei alle weiterhin engagiert wie bisher mit, und schreiben Sie dadurch aktiv die Erfolgsgeschichte dieser sehr besonderen Einrichtung weiter.

Ad multos annos!

Albert Löhr
Rektor des IHI Zittau


PS.: Am 15. Februar 2013 hat das IHI Zittau "20. Geburtstag"
 

Prof. Dr. Kurt Biedenkopf: Das IHI Zittau darf nicht nur Außenstelle der TU Dresden sein, es muss zur TU-Forschungsstelle für die komplexen Räume im Osten werden

Am 20. September veranstalteten die beiden IHI-Professuren für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Controlling und Umweltmanagement (Prof. Kramer) sowie für Innovationsmanagement und Entrepreneurship (Prof. Harland) ein Symposium zum Thema "Exzellenz in der Fläche - wie Hochschulen auch außerhalb der Exzellenzzentren durch Kooperationen mit der Wirtschaft ihre Existenzberechtigung wahren können". Prominentester Gastredner war Professor Kurt Biedenkopf, Sächsischer Ministerpräsident a. D. In seiner Rede nahm er immer wieder Bezug auf das IHI Zittau, dessen Entwicklung er von Anfang an mit Interesse begleitet habe. "Diverse Hindernisse konnte ich dabei aus dem Weg räumen", so Biedenkopf. Bedenken bei der bevorstehenden Vereinigung mit der TU Dresden hält er für unnötig: "Ich kenne TU-Rektor Professor Müller-Steinhagen. Ohne ihn wäre es nicht zur Exzellenz in Dresden gekommen. Er wird sicher auch gut für das IHI Zittau sein." Biedenkopf versprach, ein persönliches Gespräch mit Professor Müller-Steinhagen über das IHI Zittau zu führen und ihm dabei die zentrale Rolle des IHI Zittau für die Kontakte mit Sachsens östlichen Nachbarn vor Augen zu Führen. "Sie können Ihren Platz hier im Dreiländereck sehr wirkungsvoll innerhalb der TU Dresden definieren, da haben Sie eine einmalige Expertise, die so in Dresden nicht besteht", ermunterte Biedenkopf die Mitglieder des IHI Zittau. "Das IHI Zittau ist ein asset bei der künftigen Bewertung der Exzellenz der TU Dresden", zeigt sich Biedenkopf überzeugt. Generell hält Biedenkopf den Osten Sachsens und den Osten Deutschlands insgesamt für deutlich unterbewertet. Auch die Konzentration auf die Zentren Dresden-Leipzig-Chemnitz sieht er kritisch: "Gerade seine dezentrale Vielfalt hat Sachsen stark gemacht - eine zu große Konzentration auf wenige Zentren würde es schwächen."
 
 
 
 
 

 

 

 

3. "SAMSmarkt" war ein voller Erfolg!

Ein paar Regentropfen zur Eröffnung - dann aber setzte sich die Sonne durch und lockte die zahlreichen Besucher an die Stände und auf die originelle Liegewiese...
 
 
 
 
 
Eröffnung des SAMSmarktes durch Zittaus OB Arndt Voigt
(Foto: ©art2viz / Bert Siegel)
 
...das Bühnenprogramm begann im Regen...
(Foto: IHI Zittau/Tettenborn)
 
...doch schon bald wird die Liegewiese vom Publikum in Besitz genommen...
(Foto: ©art2viz / Bert Siegel)
 
 
 
(Foto: ©art2viz / Bert Siegel)
 
(Foto: ©art2viz / Bert Siegel)
 
Vom Frischemarkt...
(Foto: ©art2viz / Bert Siegel)
 
 
 
..über das leibliche Wohl...
(Foto: ©art2viz / Bert Siegel)
 
(Foto: ©art2viz / Bert Siegel)
 
...bis Kunsthandwerk: Alles da!
(Foto: ©art2viz / Bert Siegel)
 
 
 
Dazu ein buntes Bühnenprogramm...
(Foto: ©art2viz / Bert Siegel)
 
(Foto: ©art2viz / Bert Siegel)
 
...für Groß...
(Foto: ©art2viz / Bert Siegel)
 
 
 
(Foto: ©art2viz / Bert Siegel)
 
...und Klein...
(Foto: ©art2viz / Bert Siegel)
 
...alle Generationen sind vertreten!
(Foto: ©art2viz / Bert Siegel)
 
 
(Foto: ©art2viz / Bert Siegel)
 
...ein zufriedenes Orga-Team!
(Foto: ©art2viz / Bert Siegel)
 

 

EU-gefördertes Projekt: IHI Zittau erforscht mit zwei tschechischen Einrichtungen Wasserqualität der Neisse

Am 19. Juni 2012 hat der binationale Begleitausschuss des Ziel 3/Cíl 3-Programms in Perštejn insgesamt 15 grenzübergreifende Vorhaben in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur, Wirtschaft, Tourismus und Umwelt bestätigt. Mit rund 9,7 Millionen Euro EU-Mitteln kann damit im Rahmen des Ziel 3/Cíl 3-Programms ein Gesamtvolumen von rund 11,4 Millionen Euro umgesetzt werden. Seit Beginn der Antragstellung im August 2008 konnten sich nunmehr 176 Projekte qualifizieren.

Im Bereich Gemeinsame Maßnahmen im Bereich Hochwasserschutz, Wasserwirtschaft, Wasserbau, Schutz von Gewässern haben das Internationale Hochschulinstitut Zittau, das Forschungsinstitut für pflanzliche Erzeugnisse (Výzkumný ústav rostlinné výroby V.V.I.) und
die Böhmische Technische Hochschule (České vysoké učení technické), beide Prag, grünes Licht für das Projekt „Entwicklung von Landnutzungskonzepten zur nachhaltigen Verbesserung der Wassergüte und des Erosionsschutzes im grenzüberschreitenden Einzugsgebiet
der Neiße“ erhalten. Da die Wasserkontamination in dieser Region zu den höchsten in Sachsen und Tschechien gehört, soll die grenzüberschreitende Untersuchung des Einflusses der Landnutzung auf Abfluss, Abtrag chemischer Stoffe und Wassergüte helfen, den jetzigen
Zustand zu verbessern und das Ziel der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu erfüllen. Das Vorhaben wird von der Europäischen Union mit einem Zuschuss in Höhe von 457.210,52 Euro aus dem EFRE gefördert.
 

 

IHI-Doktorand bei Tagung in Seoul prämiert

Nachts in einem Hotel in Südkorea EM schauen, tags auf einem internationalen Logistikkongress in Seoul eine Auszeichnung einheimsen und fünf Tage später in Deutschland die Dissertation verteidigen. Michael Dircksens Leben läuft auf Hochtouren, seit er im April seine Doktorarbeit beim Internationalen Hochschulinstitut Zittau bei Prof. Dr. Thorsten Claus eingereicht hat. In Kooperation mit der Fachhochschule Münster promoviert der wissenschaftliche Mitarbeiter am Fachbereich Wirtschaft zu Entscheidungsmodellen in der Distributionslogistik. Beim „7th International Congress on Logistics an SCM Systems" in Seoul hatte er nun als einer von 200 eingeladenen Teilnehmern aus 30 Ländern die Gelegenheit, einen Auszug seiner Arbeit vorzustellen. Sehr erfolgreich: Mit einem „Best Paper Award" in der Tasche trat Dircksen in der Nacht zum Montag die Rückreise nach Deutschland an.
Das prämierte Paper hat er zusammen mit Mario Winkelhaus geschrieben, mit dem er in der Fachgruppe Logistik am Fachbereich Wirtschaft zusammenarbeitet. Beim Kongress setzte sich ihr Beitrag gegen die Paper der Mitbewerber durch. „Ich war schon überrascht, dass uns die Korean Society of Supply Chain Management überhaupt eingeladen hatte - die meisten anderen Autoren waren erfahrene Professoren", sagt Dircksen. Wie er promoviert auch Winkelhaus derzeit in Kooperation mit dem IHI Zittau und wird an der FH Münster von Prof. Dr. Franz Vallée betreut, der sich über die Auszeichnung sehr erfreut zeigte. „Die Bewertung durch die internationalen Gutachter belegt, was für außergewöhnlich gute Arbeit die beiden Promovenden geleistet haben."
Die Ausführungen für den Kongress basieren auf Dircksens Doktorarbeit. Darin entwickelte er ein Entscheidungsmodell, mit dem Organisationen ihre logistischen Prozesse bei Exporten gestalten können, auch wenn sie keinerlei Kenntnisse über die Rahmenbedingungen im jeweiligen Zielland haben. Das Modell ist in einen methodischen Ansatz eingebettet, der es ermöglicht, verschiedene Handlungsalternativen nach dem Prinzip des sogenannten Totalkostendenkens zu bewerten und dabei unterschiedliche Belieferungsszenarien und Zielländer miteinander zu vergleichen. Dabei ist es immer Ziel, die entstehenden Kosten und die Geschwindigkeit der Lieferungen rund um die Welt zu optimieren.
Auch das Tempo in Dirksens Leben bleibt hoch. Noch in der Nacht nach der Verteidigung seiner Doktorarbeit wird er mit seinem Doktorvater Vallée in den Flieger nach Japan steigen, wo ein Praxisprojekt auf dem Programm steht. Vielleicht bietet der Flug Gelegenheit, ein wenig Schlaf nachzuholen - bevor das nächste EM-Spiel wieder mitten in der Nacht beginnt.

(Text: Pressestelle FH Münster / bearb. O. Tettenborn, IHI Zittau)
 

IHI Zittau unterstützt Ostsächsische Sparkassen beim Thema „Nachhaltigkeit“

Das Thema „Nachhaltigkeit“ mit seinen sozialen und ökologischen Aspekten wird immer wichtiger für Kunden und damit für Unternehmen. Das gilt natürlich auch für die Finanzbranche. Die Stiftungs-Juniorprofessur für Innovationsmanagement und Entrepreneurship am Internationalen Hochschulinstitut (IHI) Zittau unter Professor Peter E. Harland geht unter anderem auf die Initiative des Ostdeutschen Sparkassenverbands, der
Ostsächsischen Sparkasse Dresden sowie der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien in Zittau zurück. Da lag es nahe, dass man sich unter Harlands Moderation mit diesem aktuellen und geschäftlich akuten Thema befasst. Am Montag, 4. Juni 2012 kamen Vertreter des Ostdeutschen Sparkassenverbands, der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, der Sparkasse Oberlausitz/Niederschlesien sowie der Kreissparkasse Bautzen am IHI Zittau zu einem von einem internationalen Studierendenteam am IHI Zittau organisierten Workshop zusammen, um das „magische Dreieck nachhaltiges Produkt – nachhaltige Sparkasse – Nachhaltigkeit beim Kunden“ zu diskutieren. Die Frage war: Wie können Produkte am Finanzmarkt entworfen und vermarktet werden, die sowohl von der Ertragsseite attraktiv als auch ökonomisch und/oder sozial nachhaltig sind und beim Kunden ein positives Renommee besitzen? Gibt es Vorbilder bei anderen Sparkassenverbänden oder Mitanbietern? Neun Poster wurden zum Thema erarbeitet und diskutiert. Harland resümiert am Ende des Tages: „Im Vergleich zu anderen Bankinstituten agieren die Sparkassen bereits seit langem in vielen Bereichen nachhaltig - beispielsweise durch Förderung von Wissenschaft und Kultur.“ Das könne auch in der Kommunikation der Sparkassen nach außen hin stärker betont werden. „Eine Orientierung am Nachhaltigkeitsgedanken eröffnet zudem Chancen für innovative Produkte und Sachleistungen für die Sparkassen und insbesondere auch Ihre Kunden.“, zeigt sich Harland überzeugt
 
 
 
von links nach rechts:
Vladislav Matveyev (Student IHI Zittau)
Igor Sosnin (Student IHI Zittau)
Vadim Tsytsenko (Student IHI Zittau)
Ines Synnatzschke (Student IHI Zittau)
David Stahmann (Student IHI Zittau)
Zakir Uddin (IHI Zittau, Juniorprofessur Innovationsmanagement und Entrepreneurship)
Prof. Dr. Peter E. Harland (IHI Zittau, Juniorprofessur Innovationsmanagement und Entrepreneurship)
Dr. Michael Kreuzkamp (Ostsächsische Sparkasse Dresden)
Michael Klöckner (Ostdeutscher Sparkassenverband)
Sirko Kallinger (Kreissparkasse Bautzen)
Dr. Alexander Conrad (Ostdeutscher Sparkassenverband)
Tobias Wendt (Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien)

 

Jungforscher am IHI Zittau untersuchen gemeinsam mit Universität Princeton neuartige Enzyme

Wo Albert Einstein lehrte und Michelle Obama studierte, wo die Nobelpreise geradezu alljährlich eintreffen, da werden jetzt Zittauer Enzyme untersucht: Seit etwa einem Jahr gibt es intensive Forschungskontakte zwischen den Biotechnologen am IHI Zittau, Lehrstuhl von Prorektor Professor Martin Hofrichter und der Forschungsgruppe des renommierten Chemiker Professor John T. Groves von Amerikas Top-Universität Princeton. Auslöser war die Entdeckung eines völlig neuartigen Biokatalysators 2004 durch den damaligen Doktoranden und jetzigen Leiter des Zittauer Biotechnologielabors, Dr. René Ullrich. Das neue Enzym, die sog. "unspezifische Peroxygenase" vermag Sauerstoff in verschiedenste Zielmoleküle einzubauen und ist Gegenstand umfangreicher Forschungsarbeiten, die u.a von der Europäischen Union, dem Bundesministerium für Forschung, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert werden. Angewandte und grundlagenwissenschaftliche Aspekte des Enzyms werden auch von einer vom Europäischen Sozialfonds (ESF ) finanzierten Nachwuchsforschergruppe unter Dr. Matthias Kinne am IHI Zittau untersucht. Die Zittauer Wissenschaftler arbeiten intensiv am Reaktionsmechanismus des neuartigen Enzymproteins, für dessen Charakterisierung sie die geeignete Technik suchten – und in Princeton fanden. „Wir waren total verblüfft, dass Professor Groves sofort auf unsere Anfrage einging“, berichtet Kinne, denn schließlich hat man es mit der internationalen Forschungs-Top-Liga zu tun, für eine universitäre Kleinst-Einrichtung keine Selbstverständlichkeit. „Das Interesse Princetons am Zittauer Enzym kann man durchaus als wissenschaftlichen Ritterschlag bezeichnen“, so IHI-Professor Hofrichter. Nach einem Gastvortrag Kinnes in Princeton im Frühjahr 2011 und abgestimmten experimentellen Arbeiten in beiden Einrichtungen entstand eine gemeinsame Publikation, und nun hielt sich zur weiteren Intensivierung der Zusammenarbeit der IHI-Doktorand und Mitglied der Nachwuchsforschergruppe Sebastian Peter für drei Monate in Princeton zu einem fruchtbaren Forschungsaufenthalt auf – aus dem weitere gemeinsame Publikationen zwischen Princeton-Goliath und Zittau-David erwachsen sollen.

Link zur gemeinsamen Publikation:
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1742-4658.2011.08285.x/abstract
 
 
 
 
 
Die Forschungsgruppe Groves mit Sebastian Peter

 
Professor John T. Groves mit Sebastian Peter

 
Sebastian Peter auf dem Campus in Princeton

 

IHI Zittau leitet Tagung zum Projekt Deutsch-Kasachische Universität Almaty

Am 22. und 23. März 2012 kamen am IHI Zittau Vertreter von elf deutschen Hochschulen zwischen Hamburg, Berlin und Schmalkalden mit Vertretern des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Botschaft Kasachstans zusammen, um die Zukunft eines Projektes von internationaler, politischer Bedeutung zu diskutieren: Seit 2007 hat Deutschlands kleinste universitäre Einrichtung die Federführung für das Projekt „Aufbau innovativer Studienangebote an der Deutsch-Kasachischen Universität (DKU) in Almaty“ inne.
„Der Grundgedanke des Projektes“, sagt Projektkoordinatorin Dr. Peggy Sommer vom IHI Zittau, „ist die Etablierung bislang an Hochschulen Kasachstans nicht angebotener Fächer – und zwar mit dezidiert deutschem Qualitätsverständnis universitärer Bildung.“
Neben der verwaltungstechnischen und organisatorischen Abwicklung des Projekts koordiniert das IHI Zittau auch partnerschaftliche Verknüpfungen, Studierenden- und Dozentenaustausch sowie Doppeldiplome zwischen DKU und deutschen Hochschulen. „Aus einem losen Netzwerk“, so Dr. Sommer, „hat sich mittlerweile ein stabiles, verzahntes Konsortium deutscher Partnerhochschulen entwickelt.“ Zu nennen sind hier neben der Hochschule Zittau/Görlitz die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die TU Cottbus sowie die Fachhochschulen in Wildau, Schmalkalden und Mittweida. Seit Kurzem ist sogar die Freie Universität Berlin (immerhin eine der Handvoll als „exzellent“ ausgezeichneten deutschen Hochschulen!) mit von der Partie.
Auf der Tagung in Zittau soll es um die Weiterführung des zunächst bis Ende 2012 veranschlagten Projektes mit Perspektive 2016 gehen – unter anderem durch Einbeziehung neuer Partnerhochschulen wie möglicherweise der traditionsreichen Universität Göttingen. „Der DAAD hat das Projekt im Umfang von 3,6 Millionen Euro unterstützt“, führt Dr. Sommer aus, „eine beachtliche Projektsumme!“ Und Erfolge in der Metropole Almaty kann man durchaus vorweisen: So ist die Studierendenzahl der DKU von anfänglich 200 auf fast 600 angestiegen und die Zielzahl 1.000 scheint nicht mehr unerreichbar zu sein. Neben sieben Bachelorstudiengängen konnten vier Masterstudiengänge eingerichtet werden, darunter für die Hochschullandschaft Kasachstans neuartige Fächer wie „Energie- und Umwelttechnik“ oder „Wirtschaftsinformatik“. Sprachlich wird den DKU-Studierenden einiges abverlangt: Neben Russisch und Kasachisch wird auf Deutsch und Englisch unterrichtet.
Einige Absolventen von DKU-Bachelorstudiengängen haben mittlerweile auch ein Masterstudium am IHI Zittau gewählt.

Link zur DKU:www.dku.kz
 
 
 
 
 
DKU-Projektleiter Prof. Dr. Brauweiler (Mitte) und DKU-Rektor Prof. Dr. Gerlach (links)

 

 
Dr. Moskowtschenko, DKU

 
IHI-Rektor Professor Dr. Löhr begrüßt die Tagungsteilnehmer

 

IHI-Student wirbt am Goethe-Institut Casablanca für IHI Zittau

Khalil Harmach, Studierender des Masterstudiengangs "Internationales Management" am IHI Zittau aus Marokko, hat einen Besuch in seiner Heimat mit einer Informationsveranstaltung am Goethe-Institut Casablanca verbunden. Vor Studierenden der König Hassan II.-Universität informierte Khalil Harmach über die Studienmöglichkeiten an Sachsens kleinster Uni.
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

IHI Zittau bereits zum zweiten Mal erfolgreich im „Qualitätspakt Lehre“!

Nach 1 Million Euro für IHI-Projekt zur Studierendenzufriedenheit nun Erfolg beim Verbundantrag mit den Universitäten in Chemnitz, Dresden, Freiberg und Leipzig

Ein effizienter David unter Goliaths – so stellt sich das kleine Internationale Hochschulinstitut (IHI) Zittau derzeit in der Sächsischen Hochschullandschaft beim Bundesprogramm „Qualitätspakt Lehre“ dar: Nachdem es im Sommer 2011 bereits mit seinem Einzelantrag zur Evaluierung von Studierendenzufriedenheit unter spezieller Berücksichtigung der interkulturellen Situation der Studierendenschaft umfangreiche Mittel aus dem Qualitätspakt gewinnen konnte, ist es jetzt als kleiner, aber entscheidender Mitspieler im Verbundantrag der großen Universitäten Sachsens (Leipzig, Dresden, Chemnitz, Freiberg) ein weiteres Mal erfolgreich: Zwei halbe Stellen wissenschaftlicher Mitarbeiter werden damit zusätzlich am Standort Zittau geschaffen - zunächst bis 2016, bei erfolgreicher Bewertung des bisherigen Verlaufs steht die Verlängerung bis 2021 in Aussicht. Angesichts des allgemeinen Stellenabbau in der Wissenschaftslandschaft und speziell auch angesichts der kritischen Arbeitsmarktsituation in Ostsachsen ein beachtlicher Erfolg. Damit wird zugleich die Rolle des IHI Zittau im Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS) gestärkt. Das HDS in Leipzig koordiniert die hochschuldidaktischen Aktivitäten der Sächsischen Hochschulen. Entscheidender IHI-Anstoß im Verbundantrag, der die hochschuldidaktischen Themen und Aktivitäten des HDS in den Sächsischen Universitäten fest verankern will: Die Verknüpfung moderner E-Learning-Methoden mit dem Schwerpunkt der Interkulturalität – schließlich hat das IHI Zittau mit einem Ausländeranteil von rund 50% hier identitätsbildende langjährige Erfahrungen! „Ohne unsere Anregungen in dieser Richtung wäre das Thema „Interkulturalität“ gar nicht im Antrag“, so IHI-Professor Thorsten Claus, an dessen Lehrstuhl die hochschuldidaktischen Projekte angesiedelt sind. Claus sieht „in dieser außergewöhnlich umfangreichen Würdigung unserer Aktivitäten zugleich eine Bestätigung der konzeptuellen Ausrichtung und Arbeit des IHI Zittau.“
 

IHI-Studienjahrgang 2011: Zahlreich, bunt, weiblich

Von 136 zum Studium zugelassenen Bewerbern (die SZ berichtete) treten nun 94 ihren Studienplatz am IHI Zittau an. „Eine außerordentlich hohe Quote“, lobt der Freiberger Universitäts-Rektor Professor Bernd Meyer am Rande der Immatrikulationsfeier. „An anderen Universitäten kommt oft nur ein immatrikulierter Student auf über drei zugelassene Bewerber.“ Grund: Zunehmend werden Mehrfachbewerbungen an verschiedenen Universitäten üblich, die dem Heimatort nächstliegende Hochschule mit der schnellsten Zusage wird dann gewählt.
Die Zahl der IHI-Neulinge 2011 liegt dicht unter der bislang höchsten IHI-Immatrikulationszahl des Vorjahres (96) und ist, so IHI-Rektor Professor Albert Löhr, angesichts zurückgehender Studierendenzahlen in den Kerngebieten der IHI-Herkunftsländer Polen, Tschechien, Deutschland, eine erfreuliche Ausnahme in einer gebeutelten Hochschullandschaft der Dreiländer-Region.
Mit den neuen Studierenden wird die Studierendenschaft am IHI Zittau größer und bunter, als sie je zuvor war: Unter den 280 jetzt am IHI Zittau eingeschriebenen Studierenden (2010/2011: 245) sind neben 113 Deutschen Studierende aus 16 weiteren Nationen vertreten. Zwar sind Polen mit 53 Studierenden und Tschechen mit 32 Studierenden nach den Deutschen noch die größten Studierendengruppen, mittlerweile sind aber auch 10 Kasachen, 6 Russen und 4 Vietnamesen am IHI Zittau vertreten. Neu am IHI Zittau vertretene Nationen mit dem Immatrikulationsjahrgang 2011 sind Bangladesch, Iran, Japan, Kroatien, Tansania und die Türkei.
Neben 86 neuen Studierenden in den vier Masterstudiengängen treten 8 der „Neuen“ ein Doktorandenstudium am IHI Zittau an.
Von 280 Studierenden am IHI Zittau sind 153 weiblich.
 
 
 

 

 
 

Leona Smekalová erhält DAAD-Preis für herausragende Leistungen

Leona Smekalová hat bis 2009 an der Universität Pardubice das Bachelorstudium „Deutsch als Arbeitssprache im Wirtschaftsberuf“ absolviert – ein sprachbezogenes Studium, das sie, wie Laudator Professor Stefan Eckart, der am IHI Zittau den Masterstudiengang „Internationales Management“ leitet, betonte, eigentlich nicht für ein wirtschaftswissenschaftliches Studium prädestinierte. „Diesen Wettbewerbsnachteil“, so Eckert in seiner Laudatio weiter, hat Frau Smekalová aber in kürzester Zeit durch Fleiß, Disziplin und überdurchschnittliche Motivation gutgemacht.“ Das Masterstudium „Internationales Management“, das Leona Smekalová 2009-2011 am IHI Zittau absolvierte, beendete sie mit Spitzenergebnissen. „Ihre Präsentationen“, schwärmt Eckert, „hatten das Niveau internationaler Konferenzen.“ „Das Studium am IHI Zittau ist nicht leicht“, erwidert Leona Smekalová in ihren Dankesworten, „aber es lohnt sich. Nach dem ersten Jahr dachte ich, ich schaffe das alles nicht. Aber dank toller Dozenten und unserer Deutschlehrerin Frau Ferstl wurde es dann eine richtig gute Lebenserfahrung, die mir Freunde aus vielen Ländern Europas beschert hat.“
Neben ihren guten Studienleistungen hat sich Leona Smekalová auch in der Studierendenwerbung für das IHI Zittau in ihrer tschechischen Heimat engagiert, was schließlich zur Vergabe des Preises an sie führte.
 

Sportlicher "dies academicus" kam gut an...

Beach-Volleyball, Fußball-Turnier und Grillen - der Nachmittag des "dies academicus" am 6. Juli 2011 kam bei Mitarbeitern und Studierenden bestens an (zumal am Ende alle drei Studenten-Fußballteams vor den beiden Mitarbeiter-Teams lagen...).
Am Vormittag wurden in einem virtuellen Seminar 15 Businesspläne von Studierenden aus Nordhausen, Osnabrück und Zittau präsentiert - da hatte man sich den sportlich-sonnigen Nachmittag dann auch verdient...
 
 
 
 
 
Beach-Volleyball am O-See

 

 

 
 
 
Prof. Eckert beim Fußballturnier

 
Dr. Fränzle

 
müde Helden

 
 
 

 

 

 
 
 

 
...der Studentenrat sorgt für Speis` und Trank...

 

 
 
...Ausklang...

 

 

 

IHI Zittau erfolgreich beim "Qualitätspakt Lehre"

Von 2011 an erhält das IHI Zittau bis 2016 jährlich etwa € 200.000,-, um die Studienzufriedenheit seiner kleinen aber äußerst heterogenen Studierendenschar zu evaluieren und zu optimieren.
Teilziele des geförderten IHI-Projektes sind die Etablierung einer standardisierten Messung der Studienzufriedenheit und darauf aufbauend die bedürfnisorientierte Optimierung von Verwaltungsprozessen und Dienstleistungsangeboten sowie von Qualifizierungsmaßnahmen zur Verbesserung und Sicherung der Lehrqualität. Dabei wird die IHI-typische kulturelle Vielfalt sowie Vielfalt der Bildungs-Vorgeschichten als programmatischer didaktischer Grundrahmen begriffen. Da gerade diese Diversity/Vielfalt die deutsche und europäische Bildungslandschaft in den nächsten Jahren immer stärker prägen wird, sieht sich das IHI Zittau als Modellwerkstatt zur Entwicklung erfolgreicher Strategien im Umgang mit den zentralen bildungspolitischen Herausforderungen der Zukunft. Diese Auffassung wird nun mit der Bundesförderung bekräftigt.
Grundlage für die Projektidee war eine umfassende Stärken- und Schwächenanalyse, in die alle zurzeit am IHI Zittau immatrikulierten Studierenden einbezogen wurden. Den Antrag erarbeitete ein vierköpfiges Team unter der Leitung von Prof. Dr. Claus. Bereits seit zwei Jahren beschäftigen sich seine Mitarbeiter im Rahmen eines Projektes des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der Berücksichtigung hochschuldidaktischer Methoden im Doktorandenstudium und somit mit der Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftlern in Hinblick auf eine spätere Lehrtätigkeit.
 

 

Projektmanagement-Studium künftig an IHI Zittau und in Curitiba (Brasilien) kombinierbar

Professor dos Santos aus Curitiba und Professor Harland vom IHI Zittau vereinbaren Kooperation

Nun ist es amtlich. Was bei einem Besuch von Professor Amaro dos Santos von der staatlichen Universität in Curitiba im südbrasilianischen Bundesstaat Paraná im Juli 2010 am Internationalen Hochschulinstitut (IHI) Zittau mit seinem langjährigen Forschungspartner Professor Peter Harland vereinbart und von IHI-Rektor Professor Albert Löhr im Herbst des vergangenen Jahres ratifiziert wurde, ist nun als Verlautbarung im Brasilianischen Bundesanzeiger erschienen: Die kleine Zittauer Uni und die große Brasilianische Alma Mater kooperieren bei der Ausbildung von Projektmanagement-Studenten. In der Praxis heißt dies: Mindestens 30 der insgesamt 60 im Masterstudium zu erbringenden sogenannten ECTS-Punkte, also nicht weniger als die Hälfte des einjährigen Studiums, müssen am IHI Zittau erbracht werden, die restlichen Leistungen können in Brasilien erworben werden. Damit können auch die Deutsch-Sprachkurse am IHI Zittau kombiniert werden. Diese Grundregelung lässt den Studierenden jede Menge Gestaltungsmöglichkeiten: Ob die Masterarbeit in der Neuen Welt geschrieben wird und Seminar größtenteils in Zittau besucht werden oder umgekehrt oder teils-teils – alles das kann flexibel vereinbart werden. Damit beschreiten die ungleichen Partner einen innovativen Weg internationaler Zusammenarbeit und erweitern das multikulturelle Profil der kleinen Ostsächsischen Uni. Starten soll das neue Kombi-Angebot zum Herbstsemester 2011/2012.
 

 

IHI-Professor Dr. Michael S. Aßländer gibt Handbuch zur Wirtschaftsethik heraus

In Zeiten der Globalisierung wichtiger denn je: eine Debatte über wirtschaftsethische Standards. Von Aristoteles bis zur experimentellen Ökonomik bietet das Handbuch einen umfassenden Überblick über die philosophischen und theoriegeschichtlichen Hintergründe der Wirtschafts- und Unternehmensethik. Es stellt die zentralen Probleme und Ansätze vor und beleuchtet mögliche Instrumente wie Ethikkodizes, Nachhaltigkeitsberichterstattung und Sozialstandards. Grundlegende Begriffe erschließt der Schlussteil des Bandes.

Mehr über das Buch:www.metzlerverlag.de
 

IHI Zittau vertieft Kontakte mit Vietnam

Zittauer Biotechnologen und Wirtschaftswissenschaftler vereinbaren in Vietnam Forschungsprojekte und Studentenaustausch

Neben der intensiven Vernetzung des Internationalen Hochschulinstituts (IHI) Zittau mit Hochschulen der Nachbarländern Polen und Tschechien bestehen bei den Zittauer Biotechnologen unter der Leitung von IHI-Prorektor Prof. Dr. Martin Hofrichter weltweite Forschungskontakte. Besonders intensiv sind diese Verbindungen seit 2003 zur Vietnamesischen Akademie der Wissenschaften (VAST). Derzeit promovieren zwei vietnamesische Doktoranden am IHI und drei Studierende aus Vietnam haben Zittauer Masterstudiengänge gewählt.

Die Initiative der Sächsischen Landesregierung zur Internationalisierung der Hochschulen des Freistaats gab diesen Kontakten nun neuen Auftrieb: Im Dezember 2010 ist die wissenschaftliche Leitung des IHI Zittau, vertreten durch Rektor Prof. Dr. Albert Löhr und Prof. Dr. Hofrichter, in Begleitung von Dr. René Ullrich, Leiter der IHI-Fachgruppe Mykologie und Enzymologie, und dem vietnamesischen langjährigen Systemadministrator des IHI Zittau, Bac Lê Trung, nach Vietnam gereist. Eine perfekte Kommunikation mit den Gastgebern war so garantiert. Ziel war vor allem, mit dem Präsidenten der VAST in Hanoi, Prof. Dr. Châu Væn Minh, sowie verschiedenen Forschungszentren neue Forschungsvorhaben zu vereinbaren und darüber hinaus weitere universitäre Kontakte zu knüpfen.

So wurden die Forschungs-Filialen der VAST in den südvietnamesischen Städten Nha Trang und ñà Låt besucht und Kontakte zu den staatlichen Universitäten in Hanoi und Nha Trang geknüpft. Neben der Intensivierung der biotechnologischen Kontakte bei Forschung und Promotionsvorhaben wurden dabei, v.a. im Gespräch mit der Wirtschaftsfakultät der Universität von Nha Trang, neue Möglichkeiten im Bereich des Doktoranden- und Studentenaustauschs erörtert: Einerseits sind die wirtschaftswissenschaftlichen Fachgebiete des IHI Zittau für vietnamesische Masterstudenten und Doktoranden von hohem Interesse, umgekehrt könnten Zittauer Studierende der Fächer „Internationales Management“ und „Wirtschaftsethik“ in Vietnam hoch aktuelle und interessante Forschungsfelder vorfinden. Abgesehen vom fachlichen Austausch ist Nha Trang als „vietnamesisches Nizza“ auch touristisch ein hochattraktives Ziel am Chinesischen Meer in traumhafter Umgebung…

„Bei den Gesprächen wurde uns deutlich“, so Professor Löhr, „wie wichtig Kontakte nach Europa und traditionell gerade auch nach Deutschland für vietnamesische Studenten und Wissenschaftler sind. Es ist keineswegs so, dass dort alle nur auf den chinesischen oder amerikanischen Markt blicken. Auch Deutsch hat – neben Französisch – ein hohes Renomee bei der wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Elite Vietnams.“
 
 
 
 
 
IHI-Rektor Professor Albert Löhr (Mitte) und seine Delegation werden vom Präsidenten der VAST, Prof. Dr. Châu Væn Minh (rechts neben Löhr) empfangen

 
In Nha Trang besprach Prof. Löhr mit der Dekanin der Wirtschaftsfakultät der lokalen Universität, Do thi Thanh Vinh, zukünftigen Austausch von Studierenden und Forschern

 
Empfang in der VAST-Filiale im südvietnamesischen ñà Låt

 
in Hanoi

 

Jungforscher am IHI Zittau untersuchen gemeinsam mit Universität Princeton neuartige Enzyme

Wo Albert Einstein lehrte und Michelle Obama studierte, wo die Nobelpreise geradezu alljährlich eintreffen, da werden jetzt Zittauer Enzyme untersucht: Seit etwa einem Jahr gibt es intensive Forschungskontakte zwischen den Biotechnologen von Deutschlands kleinster staatlicher Universität, dem Internationalen Hochschulinstitut (IHI) Zittau, am Lehrstuhl von Prorektor Professor Martin Hofrichter und der Forschungsgruppe des renommierten Chemikers Professor John T. Groves von Amerikas Top-Universität Princeton. Auslöser war die Entdeckung eines völlig neuartigen Biokatalysators 2004 durch den damaligen Doktoranden und jetzigen Leiter des Zittauer Biotechnologielabors, Dr. René Ullrich. Das neue Enzym, die sog. "unspezifische Peroxygenase" vermag Sauerstoff in verschiedenste Zielmoleküle einzubauen und ist Gegenstand umfangreicher Forschungsarbeiten, die u.a von der Europäischen Union, dem Bundesministerium für Forschung, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert werden. Angewandte und grundlagenwissenschaftliche Aspekte des Enzyms werden auch von einer vom Europäischen Sozialfonds (ESF ) finanzierten Nachwuchsforschergruppe unter Dr. Matthias Kinne am IHI Zittau untersucht. Die Zittauer Wissenschaftler arbeiten intensiv am Reaktionsmechanismus des neuartigen Enzymproteins, für dessen Charakterisierung sie die geeignete Technik suchten – und in Princeton fanden. „Wir waren total verblüfft, dass Professor Groves sofort auf unsere Anfrage einging“, berichtet Kinne, denn schließlich hat man es mit der internationalen Forschungs-Top-Liga zu tun, für eine universitäre Kleinst-Einrichtung keine Selbstverständlichkeit. „Das Interesse Princetons am Zittauer Enzym kann man durchaus als wissenschaftlichen Ritterschlag bezeichnen“, so IHI-Professor Hofrichter. Nach einem Gastvortrag Kinnes in Princeton im Frühjahr 2011 und abgestimmten experimentellen Arbeiten in beiden Einrichtungen entstand eine gemeinsame Publikation, und nun hielt sich zur weiteren Intensivierung der Zusammenarbeit der IHI-Doktorand und Mitglied der Nachwuchsforschergruppe Sebastian Peter für drei Monate in Princeton zu einem fruchtbaren Forschungsaufenthalt auf – aus dem weitere gemeinsame Publikationen zwischen Princeton-Goliath und Zittau-David erwachsen sollen.

LINK zur gemeinsamen Publikation:
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1742-4658.2011.08285.x/abstract
 
 
 
 
 
 
 
 
Eröffnung des SAMSmarktes durch Zittaus OB Arndt Voigt

 
...das Bühnenprogramm begann im Regen...

 
...doch schon bald wird die Liegewiese vom Publikum in Besitz genommen...

 
 
 

 
Vom Frischemarkt...

 

 
 
 
...bis Kunsthandwerk: Alles da!

 
Dazu ein buntes Bühnenprogramm...

 

 
 
 
...für Groß...

 
...und Klein...

 

 
 
...alle Generationen sind vertreten!

 

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Das IHI Zittau auf
 
, 19.01.2012